Zum Inhalt springen

In 10 Minuten online — schneller als jede Behörde

4,9 von 5 Sternen · 2.847 zufriedene Kunden

Geld-zurück-Garantie bei allen Services

Kennzeichen-Express in 24 h per DHL

Kostenlose Beratung: 0234 47991-30

DeutschlandZulassung
Kennzeichen-Liberalisierung: Welche Buchstaben wieder erlaubt sind
Wunschkennzeichen

Kennzeichen-Liberalisierung: Welche Buchstaben wieder erlaubt sind

Der Bundesrat hat am 6. März 2026 die Liberalisierung von Kfz-Kennzeichen beschlossen. Über 300 historische Ortskennzeichen können wiedereingeführt werden; bundesweit könnten 10,5 Millionen Menschen in 320 Mittelstädten profitieren. deutschland-zulassung erklärt, was sich konkret ändert.

Redaktion deutschland-zulassung · · 6 Min Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Was ist Kennzeichen-Liberalisierung und welche Buchstaben kommen zurück?

Stellen Sie sich vor: Marco aus Heilbronn möchte sein Auto mit dem historischen Kennzeichen HN anmelden — das war sein Ortskennzeichen, bevor die Verwaltungsreform kam. Durch die Liberalisierung könnte das bald wieder möglich sein. Das ist nicht nur Nostalgie; es geht um lokale Identität und Stadtmarketing. Hessen hat diese Initiative gestartet, weil Ortskennzeichen kostenlos für die Stadt werben — jedes Auto mit dem richtigen Kennzeichen ist eine fahrende Anzeige. deutschland-zulassung begleitet Sie, wenn Sie Ihr Kennzeichen wechseln möchten.

Wie viele alte Kennzeichen wurden bereits wiedereingeführt?

Seit dem 1. November 2012 haben Landkreise und kreisfreie Städte die Möglichkeit, mehrere Unterscheidungszeichen zu vergeben — insbesondere durch die Wiedereinführung von Altkennzeichen. Das Bundesverkehrsministerium hat bis zum 1. Januar 2024 weit über 300 bisher auslaufende Unterscheidungszeichen auf Antrag der Länder neu festgelegt. Die Gesamtzahl der in Deutschland zuteilbaren Unterscheidungszeichen ist dadurch auf über 700 angewachsen — ein enormes Wachstum gegenüber dem früheren Bestand. Diese Zahlen zeigen: Die Liberalisierung ist kein neues Konzept, sondern eine Beschleunigung eines bereits laufenden Prozesses.

Konkret heißt das: Wenn Sie in einem Landkreis wohnen, der sein altes Kennzeichen wiedereingeführt hat, können Sie dieses bei der Anmeldung wählen. Beispiel: Ein Landkreis, der früher "AB" war und dann in einen größeren Kreis aufging, kann jetzt wieder "AB"-Kennzeichen vergeben. Sie müssen das nicht tun — die aktuelle Kennzeichenkombination bleibt gültig — aber die Option ist da.

"Aus der Praxis bei deutschland-zulassung: Der häufigste Grund für einen Kennzeichenwechsel ist nicht die Liberalisierung selbst, sondern der Umzug in einen Ort mit neuem Kennzeichen. Die Liberalisierung gibt Ihnen die Freiheit, dabei auch historische Varianten zu wählen."

Welche 320 neuen Kennzeichen sind geplant?

Ein Projekt des Heilbronner Hochschulprofessors Ralf Bochert schlägt neue Ortskennungen für 320 deutsche Städte und Gemeinden vor — von ACH (Achim) bis ZDF (Zirndorf). Diese Initiative ist nicht willkürlich: Sie zielt auf Mittelstädte ab 20.000 Einwohnern, von denen über 100 bereits eigene Ortskennzeichen angefordert haben. Die Bundesrats-Entschließung vom 6. März 2026 fordert genau diese Liberalisierung — nicht für jede Gemeinde, sondern gezielt für Städte dieser Größenordnung.

Was bedeutet das konkret? Nehmen wir an, Sie leben in einer Stadt mit 25.000 Einwohnern, die bislang das Kennzeichen eines größeren Landkreises trägt. Diese Stadt könnte künftig ein eigenes Kennzeichen bekommen — das würde ihre lokale Identität stärken und gleichzeitig ein neues Angebot für Fahrzeughalter schaffen. Nicht jeder wird das Kennzeichen wechseln, aber die Option wäre da.

Kriterium Aktueller Stand (2024) Geplant nach Liberalisierung
Zuteilbare Unterscheidungszeichen bundesweit über 700 bis zu 1.000+
Wiedereingeführte Altkennzeichen seit 2012 über 300 Weitere 320 möglich
Betroffene Mittelstädte 100+ haben angefordert bis zu 320 Städte
Betroffene Bevölkerung Nicht erfasst ca. 10,5 Millionen Menschen

Wann wird die Kennzeichen-Liberalisierung konkret umgesetzt?

Das ist die kritische Frage — und ehrlich gesagt: Noch offen. Der Bundesrat hat die Entschließung am 6. März 2026 angenommen, aber ob, wann und wie die Bundesregierung diese aufgreift, ist gesetzlich nicht geregelt. Eine Bundesrats-Entschließung ist eine Empfehlung an die Bundesregierung, keine automatische Rechtsänderung. Das bedeutet: Die Initiative ist beschlossen, aber die konkrete Umsetzung hängt von der politischen Priorität ab.

In der Praxis sehen wir das oft: Bundesrats-Entschließungen werden unterschiedlich schnell umgesetzt — manche innerhalb von Monaten, andere dauern Jahre. Für die Kennzeichen-Liberalisierung haben Baden-Württemberg und Hessen bereits ihre Zustimmung signalisiert; 20 baden-württembergische Oberbürgermeister begrüßen die Initiative öffentlich. Das ist ein gutes Zeichen für Momentum, aber kein Garant für schnelle Umsetzung.

Unser Rat: Wenn Sie ein bestimmtes historisches Kennzeichen haben möchten, erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Zulassungsstelle, ob es bereits wiedereingeführt wurde. Viele Landkreise haben das bereits getan — Sie müssen nicht auf die große Liberalisierung warten.

Wie beantrage ich ein neues oder altes Kennzeichen?

Das Verfahren ist einfach — und es funktioniert bereits heute für alle wiedereingeführten Kennzeichen. Bei der Anmeldung oder Ummeldung Ihres Fahrzeugs können Sie in der Zulassungsstelle angeben, welches Unterscheidungszeichen Sie möchten. Die Zulassungsstelle prüft, ob dieses Kennzeichen für Ihren Wohnort zulässig ist. Wenn ja, wird es vergeben; wenn nein, bekommen Sie eine Ablehnung mit Begründung.

Wichtig: Sie müssen nicht das Kennzeichen Ihres aktuellen Wohnorts nehmen. Wenn Sie in München wohnen, aber ein historisches Kennzeichen aus einem anderen Landkreis möchten (und dieser hat es wiedereingeführt), können Sie danach fragen. Die Zulassungsstelle wird Ihnen sagen, ob das möglich ist. Gebühren für den Kennzeichenwechsel liegen typisch zwischen 25–35 € je nach Bundesland; die neuen Schilder werden von deutschland-zulassung TÜV-zertifiziert geprägt und per DHL versendet.

Welche Kennzeichen sind weiterhin gesperrt?

Auch bei der Liberalisierung gibt es Grenzen. Bundesweit gesperrt bleiben die Kennzeichen SS, KZ, HJ, NS und SA — diese Kombinationen haben historische Bezüge zu extremistischen Organisationen und dürfen nicht vergeben werden. Auch die Zahl 14 und 88 sind bundesweit gesperrt, ebenso 18 in vielen Bundesländern. AH und HH in Kombination mit 18 oder 88 sind in mehreren Bundesländern problematisch.

Die Liberalisierung ändert daran nichts. Wenn eine Stadt ein neues Kennzeichen beantragen möchte, das aus gesperrten Buchstaben besteht, wird der Antrag abgelehnt. Das ist eine rechtliche Grenze, die nicht verhandelbar ist. Köln (Stadtkürzel K) vergibt seit 2017 wieder alle Buchstaben — die alte K-Z-Sperre ist veraltet — aber die oben genannten Sperren bleiben bestehen.

Wer profitiert von der Kennzeichen-Liberalisierung?

Bei erfolgreicher Umsetzung der Bundesrats-Entschließung könnten bundesweit rund 10,5 Millionen Menschen in 320 Mittelstädten von neuen Kfz-Kennzeichen profitieren. Das ist eine massive Zahl — es geht nicht um eine kleine Nische, sondern um ein Drittel aller deutschen Mittelstädte.

Die Profiteure sind vielfältig: Fahrzeughalter, die ihre lokale Identität stärken möchten; Städte, die kostenlos für sich werben können; und letztlich auch die Zulassungsstellen, die durch mehr Optionen flexibler arbeiten können. Besonders Städte, die durch Verwaltungsreformen ihre historischen Kennzeichen verloren haben, sehen darin eine Chance, diese Identität zurückzugewinnen. Familie Müller aus Stuttgart könnte dann vielleicht wieder ein historisches Kennzeichen aus der Zeit vor der Kreisreform fahren — das ist nicht nur praktisch, sondern auch emotional wertvoll.

Fazit

Die Kennzeichen-Liberalisierung ist ein realer Prozess, der seit 2012 läuft und durch die Bundesrats-Entschließung vom 6. März 2026 beschleunigt werden soll. Über 300 Kennzeichen wurden bereits wiedereingeführt; bis zu 320 weitere könnten folgen. Das System wird flexibler, ohne dass die Sicherheit oder Eindeutigkeit gefährdet wird.

Ihr nächster Schritt: Wenn Sie Ihr Kennzeichen wechseln möchten — sei es wegen eines Umzugs oder weil ein historisches Kennzeichen wiedereingeführt wurde — kontaktieren Sie Ihre Zulassungsstelle oder lassen Sie sich von deutschland-zulassung beraten. Wir übernehmen die komplette Abwicklung: Anmeldung digital, TÜV-zertifizierte Schilderprägung, DHL-Versand. Die Liberalisierung gibt Ihnen mehr Freiheit; wir machen die Umsetzung einfach.

Häufige Fragen

Was ist Kennzeichen-Liberalisierung? +

Kennzeichen-Liberalisierung bedeutet, dass Städte und Landkreise wieder historische Ortskennzeichen verwenden dürfen, die durch Verwaltungsreformen verschwunden sind. Der Bundesrat beschloss dies am 6. März 2026.

Wie viele alte Kennzeichen wurden bereits wiedereingeführt? +

Seit 2012 wurden über 300 historische Unterscheidungszeichen wiedereingeführt. Die Gesamtzahl zuteilbarer Kennzeichen ist auf über 700 angewachsen.

Wann kann ich ein neues Kennzeichen beantragen? +

Sie können bei jeder Anmeldung oder Ummeldung ein verfügbares Kennzeichen wählen. Viele historische Kennzeichen sind bereits heute zulässig; weitere folgen mit der Liberalisierung.

Welche Kennzeichen sind weiterhin gesperrt? +

SS, KZ, HJ, NS, SA, 14, 18 und 88 sind bundesweit gesperrt. Diese Sperren bleiben auch nach der Liberalisierung bestehen.

Wie viele Menschen profitieren von der Liberalisierung? +

Bei voller Umsetzung könnten etwa 10,5 Millionen Menschen in 320 Mittelstädten von neuen Ortskennzeichen profitieren.

Was kostet ein Kennzeichenwechsel? +

Die Gebühren liegen typisch zwischen 25–35 € je nach Bundesland. deutschland-zulassung übernimmt Prägung und Versand.

Quellen

  1. [1] Liberalisierung der Autokennzeichen - Gemeinsame Pressemitteilung — Stadt Rheinstetten
  2. [2] Kennzeichenliberalisierung — Wikipedia
  3. [3] Wiedereinführung alter, auslaufender Kfz-Kennzeichen — Bundesministerium für Verkehr (BMV)
  4. [4] Von ACH bis ZDF: Bald 320 neue Kfz-Kennzeichen? — ADAC