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Kfz-Zulassung Schritt für Schritt: So melden Sie Ihr Auto an
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Kfz-Zulassung Schritt für Schritt: So melden Sie Ihr Auto an

Die Kfz-Zulassung ist seit 2026 vollständig online möglich. Sie benötigen eine eVB-Nummer, gültige HU/AU, Zulassungsbescheinigung und Personalausweis. Mit deutschland-zulassung erledigen Sie die Anmeldung digital — inklusive Schilderversand in wenigen Tagen.

Redaktion deutschland-zulassung · · 10 Min Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Kfz-Zulassung — was ist der erste Schritt?

Stellen Sie sich vor: Marco aus Berlin kauft einen gebrauchten VW Golf. Der Vorbesitzer hat ihn gerade abgemeldet. Marco sitzt zu Hause, hat seinen neuen Personalausweis mit Online-Funktion zur Hand und fragt sich: Wie melde ich das Auto jetzt an? Genau hier setzt diese Anleitung an. Wir zeigen Ihnen, welche Unterlagen Sie sammeln müssen, wie der i-Kfz-Prozess konkret funktioniert und wo deutschland-zulassung Ihnen Zeit sparen kann — mit digitaler Anmeldung und direktem Schilderversand.

Welche Unterlagen brauche ich für die Kfz-Zulassung?

Das ist die häufigste Frage — und ehrlich gesagt, die wichtigste. Ohne die richtigen Papiere scheitert die Anmeldung am Schalter. Hier ist die komplette Checkliste: Personalausweis oder Reisepass, Kfz-Versicherungsbestätigung (die sogenannte eVB-Nummer — eine 7-stellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben), Zulassungsbescheinigung Teil II (bei Gebrauchtfahrzeugen auch Teil I), Nachweis der letzten Hauptuntersuchung, Kfz-Steuer-Einzugsermächtigung und Betriebserlaubnis. Punkt. Schluss.

Für Neuwagen kommt zusätzlich die CoC-Bescheinigung (Übereinstimmungsbescheinigung) hinzu — das ist quasi die Betriebserlaubnis des Herstellers. Gebrauchtwagen haben diese bereits im Fahrzeug oder Sie erhalten sie vom Vorbesitzer.

Die eVB-Nummer ist das Herzstück. Sie zeigt der Zulassungsbehörde, dass Ihr Auto versichert ist. Ohne sie geht gar nichts. Seit März 2008 gibt es die alte Versicherungsdoppelkarte nicht mehr — die eVB-Nummer hat sie ersetzt. Sie erhalten diese Nummer von Ihrer Kfz-Versicherung, meist innerhalb weniger Minuten nach Antragstellung, oft sogar online im Kundenportal.

Unterlag Gebrauchtwagen Neuwagen Besonderheit
Personalausweis/Reisepass Für i-Kfz: PA mit Online-Funktion
eVB-Nummer 7-stellig, von Versicherung
Zulassungsbescheinigung Teil I Nur bei Halterwechsel
Zulassungsbescheinigung Teil II Sicherheitscode erforderlich
HU/AU-Nachweis Muss gültig sein
CoC-Bescheinigung Betriebserlaubnis Hersteller
SEPA-Lastschrift Für Kfz-Steuer
"Aus der Praxis bei deutschland-zulassung: Der häufigste Stolperstein ist die fehlende oder abgelaufene eVB-Nummer. Viele Kunden vergessen, diese vorher bei der Versicherung anzufordern — und sitzen dann vor der Zulassungsstelle ohne diesen kritischen Code."

Wie funktioniert die Online-Zulassung (i-Kfz)?

Seit 2026 können Sie Ihr Auto bundesweit online anmelden — das i-Kfz-Verfahren. Das ist ein großer Fortschritt. Sie müssen nicht mehr zur Zulassungsstelle fahren, nicht anstehen, nicht Urlaub nehmen. Stattdessen: Personalausweis mit Online-Funktion, Laptop oder Smartphone, und Sie sind fertig. Wie genau funktioniert das?

Schritt eins: Sie rufen das i-Kfz-Portal Ihrer zuständigen Zulassungsbehörde auf. Die Behörde ist die, wo Sie gemeldet sind — gemäß § 46 Abs. 2 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Schritt zwei: Sie weisen Ihre Identität nach — mit dem neuen Personalausweis und dessen Online-Funktion. Das funktioniert über eID (elektronische Identifizierung). Schritt drei: Sie geben Ihre Fahrzeugdaten ein — die Fahrgestellnummer (FIN), die eVB-Nummer und weitere Informationen. Schritt vier: Sie legen die Sicherheitscodes der Zulassungsbescheinigung Teil II frei — diese sind auf dem Dokument aufgedruckt und müssen Sie eingeben. Schritt fünf: Sie richten eine SEPA-Lastschrift für die Kfz-Steuer ein — mit Ihren Bankdaten.

Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie die notwendigen Unterlagen per Post — inklusive gestempelter Kennzeichen und Prüfplakette. Das dauert typisch 5–10 Werktage. Sie müssen nicht zur Behörde gehen, um die Schilder abzuholen. Punkt.

Besonderheit bei Halterwechsel: Wenn Sie ein Auto kaufen, das bereits angemeldet war, brauchen Sie zusätzlich die Sicherheitscodes der Zulassungsbescheinigung Teil I. Der Vorbesitzer muss diese freigeben — das ist eine Sicherheitsmaßnahme. Außerdem benötigen Sie das Datum einer gültigen HU/Sicherheitsprüfung (SP).

Was ist die eVB-Nummer und wie bekomme ich sie?

Die eVB-Nummer ist eine 7-stellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben — zum Beispiel "AB12345". Sie ist die elektronische Versicherungsbestätigung Ihrer Kfz-Versicherung und zeigt der Zulassungsbehörde, dass Ihr Auto versichert ist. Ohne sie können Sie nicht anmelden. Punkt.

Wie bekommen Sie die eVB-Nummer? Ganz einfach: Sie schließen einen Kfz-Versicherungsvertrag ab oder wechseln die Versicherung. Die Versicherung stellt Ihnen die eVB-Nummer dann aus — meist innerhalb weniger Minuten. Viele Versicherer bieten diese online im Kundenportal an, andere schicken sie per Mail. Sie müssen nicht extra anrufen oder zur Agentur fahren.

Wichtig: Die eVB-Nummer ist nicht unbegrenzt gültig. Standard ist eine Gültigkeit von 6 Monaten. Einige Versicherer wie Allianz oder HUK24 bieten aber bis zu 18 Monate Gültigkeit an. Wenn Sie die Anmeldung lange aufschieben, kann die eVB-Nummer ablaufen — dann müssen Sie eine neue anfordern. Das kostet nichts, ist aber nervig. Deshalb: eVB-Nummer beantragen, und dann zeitnah anmelden.

Schritt 1: Unterlagen vorbereiten und eVB-Nummer beantragen

Bevor Sie zur Zulassungsstelle gehen oder das i-Kfz-Portal öffnen, sammeln Sie alle Unterlagen. Das klingt banal — ist aber der Unterschied zwischen einer erfolgreichen Anmeldung und einer Fahrt umsonst. Legen Sie bereit: Personalausweis oder Reisepass, Zulassungsbescheinigung Teil I und II (bei Gebrauchtwagen), Nachweis der letzten HU/AU, CoC-Bescheinigung (nur Neuwagen).

Parallel dazu: Kontaktieren Sie Ihre Kfz-Versicherung und beantragen Sie die eVB-Nummer. Das geht heute bei den meisten Versicherern online — Sie brauchen nur Fahrzeugnummer (FIN), Fahrzeugtyp und Versicherungsbeginn. Innerhalb weniger Minuten haben Sie die 7-stellige Nummer. Speichern Sie diese ab oder schreiben Sie sie auf — Sie brauchen sie später.

Tipp: Wenn Sie noch keine Versicherung haben, wählen Sie diese jetzt. Vergleichen Sie online, wählen Sie eine Variante (Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko) und schließen Sie ab. Die eVB-Nummer kommt sofort. Das erspart Ihnen einen separaten Behördentermin.

Schritt 2: Wunschkennzeichen reservieren (optional)

Sie möchten ein bestimmtes Kennzeichen? Zum Beispiel "K-AB 123" statt ein zufälliges Nummernschild? Das geht — kostet aber 10,20 Euro extra. Die Reservierung läuft über die Zulassungsstelle oder online über das i-Kfz-Portal.

Wichtig: Nicht alle Buchstaben- und Zahlenkombinationen sind erlaubt. Bundesweit gesperrt sind zum Beispiel "SS", "KZ", "HJ", "NS", "SA" sowie die Zahlen 14, 18 und 88 — diese haben historische oder extremistische Bezüge. Manche Bundesländer haben zusätzliche Sperrlisten. Köln (Stadtkürzel K) vergibt seit 2017 wieder alle Buchstaben — die alte K-Z-Sperre ist Vergangenheit.

Wenn Sie kein Wunschkennzeichen wollen, bekommen Sie ein zufälliges von der Behörde. Das ist kostenlos und geht schneller. Für die meisten Kunden ist das völlig ausreichend.

Schritt 3: Online-Anmeldung (i-Kfz) oder persönlicher Termin buchen

Jetzt kommt der Kern des Prozesses. Sie haben zwei Optionen:

Option A: i-Kfz (Online). Sie rufen das i-Kfz-Portal Ihrer Zulassungsbehörde auf. Sie melden sich mit Ihrem Personalausweis (mit aktivierter Online-Funktion) an. Sie geben Fahrzeugdaten, FIN, eVB-Nummer und die Sicherheitscodes der Zulassungsbescheinigung Teil II ein. Sie richten eine SEPA-Lastschrift für die Kfz-Steuer ein. Fertig. Das dauert 15–30 Minuten.

Option B: Persönlicher Termin. Sie buchen einen Termin bei der Zulassungsstelle vor Ort. Sie bringen alle Unterlagen mit. Ein Sachbearbeiter prüft alles und meldet Ihr Auto an. Das dauert 30–60 Minuten, plus Wartezeit. Sie müssen Urlaub nehmen oder Ihre Mittagspause opfern.

Ehrlich gesagt: Wenn Sie einen neuen Personalausweis mit Online-Funktion haben, ist i-Kfz die bessere Wahl. Sie sparen Zeit und Fahrtkosten. Wenn Sie keinen solchen Ausweis haben (noch gültig mit alter Technologie), müssen Sie persönlich vorbeigehen.

Schritt 4: Unterlagen einreichen und Daten eingeben

Bei i-Kfz: Sie geben alles online ein. Der Prozess ist selbsterklärend — das Portal führt Sie Schritt für Schritt durch. Wichtig: Die Sicherheitscodes der Zulassungsbescheinigung Teil II müssen Sie freilegen. Diese sind auf dem Dokument aufgedruckt und mit einer Schutzschicht versehen. Kratzen Sie diese ab und geben Sie die Codes ein. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme gegen Missbrauch.

Bei persönlichem Termin: Sie reichen alle Unterlagen beim Sachbearbeiter ein. Dieser prüft alles, fragt eventuell nach Details und gibt Ihnen eine Bestätigung. Sie erhalten ein Formular für die SEPA-Lastschrift — das müssen Sie unterschreiben.

In beiden Fällen: Die Behörde prüft die eVB-Nummer elektronisch — das geht in Echtzeit. Wenn die Nummer gültig ist, geht es weiter. Wenn nicht, müssen Sie eine neue beantragen.

Schritt 5: Kennzeichen und Unterlagen erhalten

Nach erfolgreicher Anmeldung werden die Unterlagen per Post zu Ihnen geschickt. Das dauert typisch 5–10 Werktage. Im Paket sind: die gestempelten Kennzeichen, die Zulassungsbescheinigung Teil I und II (neue Ausfertigungen), die Prüfplakette (für die HU) und weitere Dokumente.

Sie müssen nicht zur Behörde gehen, um die Schilder abzuholen. Sie erhalten sie direkt nach Hause. Das ist ein großer Vorteil des i-Kfz-Verfahrens.

Sobald die Schilder ankommen, schrauben Sie diese an Ihr Auto — vorne und hinten. Dann ist Ihr Auto offiziell angemeldet und darf im Straßenverkehr fahren. Wichtig: Fahren Sie nicht ohne Kennzeichen — das ist illegal und kostet Bußgeld.

"In der Praxis bei deutschland-zulassung sehen wir oft: Kunden unterschätzen die Wartezeit für den Schilderversand. Wenn Sie heute anmelden, haben Sie die Schilder frühestens in 5–7 Tagen. Wer schneller fahren muss, kann vorher ein Kurzzeitkennzeichen beantragen — das ist 5 Tage gültig und kostet 10–15 Euro."

Wie lange dauert die gesamte Kfz-Zulassung?

Das hängt davon ab, ob Sie i-Kfz nutzen oder persönlich vorbeigehen. Bei i-Kfz dauert die Online-Anmeldung selbst 15–30 Minuten. Der Versand der Unterlagen dauert 5–10 Werktage. Insgesamt: etwa eine Woche bis zehn Tage, bis Sie fahren können.

Bei persönlichem Termin: Der Termin selbst dauert 30–60 Minuten. Die Behörde braucht dann 3–5 Werktage, um die Unterlagen zu bearbeiten und zu versenden. Insgesamt: etwa eine Woche bis zehn Tage, ähnlich wie bei i-Kfz.

Variablen, die die Dauer beeinflussen: Vollständigkeit der Unterlagen (fehlende Papiere verzögern alles), Auslastung der Behörde (in Ballungsräumen kann es länger dauern), Wunschkennzeichen (Reservierung braucht extra Zeit). Wenn alles stimmt und Sie i-Kfz nutzen, sind Sie am schnellsten fertig.

Welche Kosten entstehen bei der Kfz-Zulassung?

Die Gebühren variieren je nach Bundesland und Zulassungsbehörde. Typisch liegt die Anmeldegebühr zwischen 25 und 35 Euro. Dazu kommt die Kfz-Steuer — diese ist abhängig vom Fahrzeugtyp, Hubraum und Emissionsklasse und wird monatlich berechnet. Wenn Sie ein Wunschkennzeichen reservieren, kostet das 10,20 Euro extra.

Beispiel: Sie melden einen VW Golf an. Anmeldegebühr 30 Euro (Bayern), Wunschkennzeichen 10,20 Euro, Kfz-Steuer (abhängig vom Modell) 150–250 Euro pro Jahr. Insgesamt für die Anmeldung: etwa 40–50 Euro.

Wichtig: Die Kfz-Steuer wird nicht als Einmalzahlung fällig, sondern monatlich eingezogen — per SEPA-Lastschrift, die Sie bei der Anmeldung einrichten. Das Finanzamt berechnet die genaue Höhe und teilt Ihnen diese mit.

Fazit

Die Kfz-Zulassung ist seit 2026 vollständig digitalisiert. Mit i-Kfz können Sie Ihr Auto von zu Hause aus anmelden — in 15–30 Minuten. Sie brauchen einen Personalausweis mit Online-Funktion, eVB-Nummer, Zulassungsbescheinigung und gültige HU/AU. Die Unterlagen kommen per Post, inklusive Kennzeichen und Prüfplakette. Insgesamt dauert der Prozess 5–10 Werktage.

Ihr nächster Schritt: Sammeln Sie Ihre Unterlagen, beantragen Sie die eVB-Nummer bei Ihrer Versicherung, und öffnen Sie das i-Kfz-Portal Ihrer Zulassungsbehörde. Wenn Sie unsicher sind oder keine Zeit haben, übernimmt deutschland-zulassung die komplette Anmeldung für Sie — digital, mit Schilderprägung und Versand. So sparen Sie Zeit und haben Gewissheit, dass alles korrekt läuft.

Häufige Fragen

Was ist die eVB-Nummer und wie lange ist sie gültig? +

Die eVB-Nummer ist eine 7-stellige elektronische Versicherungsbestätigung Ihrer Kfz-Versicherung. Sie ist zwingend für die Zulassung erforderlich. Standard-Gültigkeit: 6 Monate. Einige Versicherer wie Allianz oder HUK24 bieten bis zu 18 Monate.

Kann ich mein Auto online anmelden (i-Kfz)? +

Ja, seit 2026 ist i-Kfz bundesweit verfügbar. Sie brauchen einen Personalausweis mit aktivierter Online-Funktion. Die Anmeldung dauert 15–30 Minuten online. Unterlagen kommen per Post in 5–10 Werktagen.

Welche Unterlagen brauche ich zur Kfz-Zulassung? +

Personalausweis/Reisepass, eVB-Nummer, Zulassungsbescheinigung Teil I und II, gültiger HU/AU-Nachweis, SEPA-Lastschrift für Kfz-Steuer. Bei Neuwagen zusätzlich CoC-Bescheinigung (Betriebserlaubnis).

Wie lange dauert die komplette Kfz-Zulassung? +

Bei i-Kfz: Online-Anmeldung 15–30 Minuten, Versand der Unterlagen 5–10 Werktage. Insgesamt etwa eine Woche bis zehn Tage, bis Sie fahren können.

Was kostet die Kfz-Zulassung? +

Anmeldegebühr typisch 25–35 Euro (variiert je Bundesland). Wunschkennzeichen 10,20 Euro extra. Kfz-Steuer abhängig vom Fahrzeugtyp (monatlich eingezogen). Insgesamt für Anmeldung meist 40–50 Euro plus Steuern.

Muss ich zur Zulassungsstelle gehen oder geht alles online? +

Mit i-Kfz und neuem Personalausweis: alles online von zu Hause. Ohne Online-Ausweis: persönlicher Termin bei der Zulassungsstelle erforderlich. Beide Varianten dauern ähnlich lange (5–10 Werktage insgesamt).

Quellen

  1. [1] Auto anmelden: Anleitung 2026 - eVB-Nummer Online — eVB-Nummer Online
  2. [2] Auto abmelden und anmelden: So geht's richtig - ADAC — ADAC
  3. [3] Internetbasierte Fahrzeugzulassung: So funktioniert „i-Kfz“ - BMV — BMV
  4. [4] Kfz-Zulassung leicht gemacht: Das müssen Sie beachten — Europa.de