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Neuwagen anmelden: Schritt-für-Schritt zur Erstzulassung
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Neuwagen anmelden: Schritt-für-Schritt zur Erstzulassung

Kurz gesagt

Einen Neuwagen anmelden erfordert vier Kernunterlagen: eVB-Nummer, Zulassungsbescheinigung Teil II, Personalausweis und SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer. Bei vollständigen Dokumenten dauert der Vorgang meist unter einer Stunde. Die erste Hauptuntersuchung wird erst nach 36 Monaten fällig. DeutschlandZulassung übernimmt die komplette Erstzulassung inklusive Schilderprägung und DHL-Versand für Sie.

Redaktion DeutschlandZulassung Aktualisiert: 16. September 2026 6 Min Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Neuwagen anmelden — was brauchen Sie wirklich?

Ihr nagelneuer Wagen steht beim Händler, die Übergabe ist für übermorgen geplant — und Sie fragen sich, ob Sie vorher oder nachher zur Zulassungsstelle müssen, was das Kennzeichen kostet und ob das inzwischen auch online geht. Klingt nach bürokratischem Aufwand. Ist es nicht, wenn man weiß, was wohin gehört. DeutschlandZulassung begleitet Sie durch jeden Schritt, damit Ihr Neuwagen pünktlich auf der Straße ist.

Welche Dokumente brauche ich für die Erstzulassung?

Bei einem Neuwagen ist die Dokumentenlage überschaubar — aber jedes fehlende Papier stoppt den Vorgang. Hier ist die vollständige Liste:

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldeadresse (bei Reisepass zusätzlich Meldebescheinigung)
  • eVB-Nummer — 7 Zeichen alphanumerisch, von Ihrer Kfz-Versicherung; die Buchstaben O und I kommen darin nicht vor, um Verwechslungen mit 0 und 1 zu vermeiden
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (früher: Fahrzeugbrief) — beim Neuwagen vom Händler ausgehändigt
  • COC-Dokument (Certificate of Conformity) bei importierten Fahrzeugen — belegt die EU-Typgenehmigung
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer, die elektronisch an das Hauptzollamt übermittelt wird
  • Ausgefüllter Zulassungsantrag — liegt bei der Behörde aus oder wird bei Online-Diensten digital erfasst

Wichtig: Bei einem Neuwagen gibt es noch keine Zulassungsbescheinigung Teil I — die erhalten Sie erst nach der Zulassung. Die eVB-Nummer ist bei den meisten Versicherern 6 Monate gültig, bei einigen (z. B. Allianz, HUK24) bis zu 18 Monate. Beantragen Sie sie trotzdem erst kurz vor der Zulassung, damit die Versicherungsdeckung nahtlos beginnt.

"Aus der Praxis bei DeutschlandZulassung: Der häufigste Stolperstein bei der Erstzulassung ist die fehlende oder falsch übermittelte eVB-Nummer — ein siebenstelliger Code, der exakt so eingegeben werden muss, wie ihn die Versicherung ausgestellt hat."

Was kostet die Neuzulassung — und welche Gebühren fallen an?

Die Kosten setzen sich aus drei Blöcken zusammen: Behördengebühr, Schilderprägung und — wenn Sie einen Dienst nutzen — der Servicegebühr. Die Behördengebühr für eine Neuzulassung liegt je nach Bundesland zwischen 25 und 35 Euro; in Bayern und Baden-Württemberg typisch am unteren Ende, in Berlin und Hamburg am oberen. Hinzu kommen 15 bis 25 Euro für die Kennzeichenschilder bei einer Prägestelle vor Ort.

Was kostet die Neuzulassung — und welche Gebühren fallen an?
Kostenblock Betrag (ca.) Anmerkung
Behördengebühr Neuzulassung 25–35 € Variiert je Bundesland
Kennzeichenschilder (Prägestelle vor Ort) 15–25 € Zusätzlicher Weg zur Prägestelle nötig
Wunschkennzeichen-Reservierung ca. 10–12 € Online vorab reservierbar
Kfz-Steuer individuell Abhängig von Hubraum, Emissionen, Antrieb

Wer die Anmeldung über DeutschlandZulassung abwickelt, zahlt einen Festpreis — darin sind die Behördengebühr, die Schilderprägung und der DHL-Versand der Kennzeichen bereits enthalten. Den genauen Betrag zeigt der Preiskasten am Seitenende, der immer aktuell ist.

Wie läuft die Erstzulassung Schritt für Schritt ab?

Der klassische Weg führt zur Zulassungsstelle Ihres Wohnorts. Stellen Sie sich vor: Thomas aus Stuttgart hat gerade einen neuen VW Golf bestellt. Der Händler übergibt ihm die Zulassungsbescheinigung Teil II und das COC-Dokument. Thomas reserviert sein Wunschkennzeichen vorab online, beantragt die eVB-Nummer bei seiner Versicherung und erscheint dann mit allen Unterlagen bei der Zulassungsstelle. Dort wird das Kennzeichen zugeteilt, die Zulassungsbescheinigung Teil I ausgestellt — und Thomas fährt mit frischen Schildern nach Hause. Klingt reibungslos. Ist es auch, wenn die Unterlagen vollständig sind.

In der Praxis gibt es zwei Wege zur Erstzulassung:

  • Behördentermin vor Ort: Vollständige Unterlagen mitbringen, Termin buchen (in Großstädten teils Wochen Vorlauf), Kennzeichen direkt mitnehmen. Öffnungszeiten beachten.
  • Online über DeutschlandZulassung: Dokumente hochladen, Wunschkennzeichen angeben — wir übernehmen die Anmeldung und schicken die geprägten Schilder per DHL. Kein Termin, keine Wartezeit.

Die erste HU (Hauptuntersuchung) ist bei einem Neuwagen erst nach 36 Monaten ab Erstzulassung fällig — gemäß § 29 StVZO. Danach alle 24 Monate. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber einem Gebrauchtwagen mit laufender TÜV-Frist.

Geht die Neuzulassung auch komplett online per i-Kfz?

Ja — mit Einschränkungen. Das BMDV beschreibt i-Kfz als bundesweite digitale Zulassungslösung, die unabhängig von Öffnungszeiten genutzt werden kann. Für die Nutzung sind jedoch mehrere Voraussetzungen gleichzeitig zu erfüllen:

  • EID-fähiger Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion — ohne sie ist der digitale Ablauf nicht nutzbar
  • Sicherheitscodes aus Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II (verdeckt aufgedruckt, müssen freigerubbelt werden) — bei einem echten Neuwagen liegt Teil I noch nicht vor
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer
  • Fahrzeug mit Zulassungsbescheinigung nach aktuellem Standard (Ausstellung ab 01.01.2018)

Das ist der Haken: Bei einer echten Erstzulassung eines Neuwagens existiert die Zulassungsbescheinigung Teil I noch gar nicht — sie entsteht erst durch die Zulassung selbst. Deshalb ist i-Kfz für die klassische Erstzulassung in der Regel nicht der direkte Weg. Viele Händler wickeln die Zulassung im Auftrag des Käufers ab; alternativ übernimmt das DeutschlandZulassung vollständig für Sie.

Wichtig für alle Wege: Die Behördengebühren bei i-Kfz sind identisch zum Behördentermin — die App-Nutzung ist kostenlos, die Zulassung selbst nicht. Zusätzlich müssen Sie bei i-Kfz die Kennzeichenschilder separat bei einer Prägestelle bestellen oder abholen.

Was passiert nach der Zulassung — und was muss ich noch beachten?

Mit der Erstzulassung beginnen mehrere Fristen gleichzeitig zu laufen. Die Kfz-Steuer wird ab dem Tag der Zulassung fällig und per SEPA-Lastschrift eingezogen — das Hauptzollamt wird elektronisch informiert, gemäß den Vorgaben des BMDV zur i-Kfz-Infrastruktur. Ihre Kfz-Versicherung ist ab dem Zulassungstag aktiv; prüfen Sie, ob Ihr Tarif Vollkasko oder nur Haftpflicht umfasst.

Zieht der Fahrzeughalter nach der Zulassung um, greift § 15 FZV: Die Adressänderung ist unverzüglich der Zulassungsstelle mitzuteilen — eine feste Tagesfrist nennt die FZV nicht, "unverzüglich" bedeutet ohne schuldhaftes Zögern. Wer das vergisst, riskiert ein Bußgeld von typisch 10 bis 40 Euro.

Laut KBA-Pressemitteilung wurden im Juni 2026 rund 296.378 Pkw neu zugelassen — ein Plus von 15,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Markt wächst; die Zulassungsstellen in Ballungsräumen sind entsprechend ausgelastet. Wer seinen Neuwagen ohne Wartezeit auf die Straße bringen will, ist mit einem digitalen Komplettservice gut beraten.

Fazit

Neuwagen anmelden ist kein Hexenwerk — aber nur dann reibungslos, wenn alle Dokumente vollständig vorliegen. Die eVB-Nummer, die Zulassungsbescheinigung Teil II und das SEPA-Mandat sind die drei Kernstücke; fehlt eines davon, ist der Weg zur Zulassungsstelle umsonst. Die erste HU ist erst nach 36 Monaten fällig, die Kfz-Steuer startet ab dem ersten Tag der Zulassung.

Ihr nächster Schritt: Mit DeutschlandZulassung übernehmen wir die komplette Neuzulassung inklusive Schilderprägung und DHL-Versand — Sie laden Ihre Dokumente hoch, wir kümmern uns um den Rest. Den aktuellen Festpreis, in dem die Behördengebühr bereits enthalten ist, finden Sie im Preiskasten am Seitenende.

Häufige Fragen

Welche Dokumente brauche ich, um einen Neuwagen anzumelden? +

Sie benötigen: Personalausweis, eVB-Nummer (7-stellig, von Ihrer Versicherung), Zulassungsbescheinigung Teil II vom Händler, ggf. COC-Dokument und ein SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer.

Was kostet die Erstzulassung eines Neuwagens? +

Die Behördengebühr liegt je nach Bundesland bei 25–35 €. Hinzu kommen 15–25 € für Kennzeichenschilder. Ein Komplettservice wie DeutschlandZulassung bündelt alle Kosten in einem Festpreis inklusive Schilderprägung und Versand.

Kann ich meinen Neuwagen komplett online anmelden? +

Eine echte Erstzulassung per i-Kfz ist technisch schwierig, da die Zulassungsbescheinigung Teil I erst durch die Zulassung entsteht. Alternativ übernimmt ein digitaler Komplettdienst die Anmeldung für Sie.

Wie lange ist die eVB-Nummer für die Neuzulassung gültig? +

Standard-Gültigkeit ist 6 Monate; bei einigen Versicherern (z. B. Allianz, HUK24) bis zu 18 Monate. Die Buchstaben O und I kommen in einer eVB-Nummer nicht vor.

Wann ist die erste Hauptuntersuchung bei einem Neuwagen fällig? +

Die erste HU ist gemäß § 29 StVZO nach 36 Monaten ab dem Tag der Erstzulassung fällig. Danach gilt der reguläre 24-Monats-Rhythmus für Pkw.

Was passiert mit der Kfz-Steuer bei der Neuzulassung? +

Die Kfz-Steuer beginnt ab dem Tag der Erstzulassung. Sie wird elektronisch an das Hauptzollamt übermittelt und per SEPA-Lastschrift eingezogen — die IBAN muss bei der Zulassung angegeben werden.

DeutschlandZulassung

Die Anmeldung läuft ohne Behördentermin.

Angaben online erfassen, digital per Ausweis und Smartphone unterschreiben. Den Antrag reichen wir bei Ihrer Zulassungsstelle ein, Papiere und geprägte Kennzeichen kommen zu Ihnen nach Hause.

ab 109,90 €

Endpreis inklusive aller Behördengebühren

Fahrzeug anmelden

Quellen

  1. [1] Pressemitteilungen - Fahrzeugzulassungen im Februar 2026 · Kraftfahrt-Bundesamt
  2. [2] Fahrzeugzulassungen im Juni 2026 - Halbjahresbilanz · Kraftfahrt-Bundesamt
  3. [3] Fahrzeugzulassungen im Dezember 2025 - Jahresbilanz · Kraftfahrt-Bundesamt