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Kfz-Zulassung online: i-Kfz Schritt für Schritt
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Kfz-Zulassung online: i-Kfz Schritt für Schritt

Kurz gesagt

Die internetbasierte Fahrzeugzulassung (i-Kfz) ermöglicht An-, Um- und Abmeldung ohne Behördentermin — vorausgesetzt, Ihre Zulassungsbescheinigung Teil II wurde nach dem 1. Januar 2018 ausgestellt und Sie besitzen einen eID-fähigen Personalausweis. DeutschlandZulassung übernimmt den Prozess, wenn i-Kfz für Ihr Fahrzeug nicht greift.

Redaktion DeutschlandZulassung Aktualisiert: 16. September 2026 7 Min Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Kann man ein Auto wirklich komplett online zulassen?

Ihr neues Auto steht in der Einfahrt, die Papiere liegen auf dem Küchentisch — und Sie fragen sich, ob Sie wirklich einen Termin bei der Zulassungsstelle brauchen, der in Ihrer Stadt erst in drei Wochen frei ist. Die kurze Antwort: Nicht unbedingt. Entweder nutzen Sie i-Kfz direkt, oder DeutschlandZulassung wickelt die Anmeldung digital für Sie ab, inklusive geprägter Schilder per Post.

Was ist i-Kfz — und für wen funktioniert es?

i-Kfz steht für internetbasierte Fahrzeugzulassung. Das System ermöglicht es, Fahrzeuge online an-, um- und abzumelden — über das Portal der jeweils zuständigen Zulassungsbehörde, nicht über eine zentrale Bundesseite. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) beschreibt i-Kfz als den digitalen Kanal für alle drei Zulassungsvorgänge; den Antrag starten Sie direkt auf der Website Ihrer lokalen Behörde. Seit November 2025 ergänzt die i-Kfz-App den Prozess: Sie verwaltet den digitalen Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) auf dem Smartphone — ein Baustein der laufenden Fahrzeugdigitalisierung in Deutschland, den das KBA zuletzt im März 2026 kommuniziert hat.

Klingt unkompliziert? Ist es grundsätzlich — mit einer entscheidenden Einschränkung. i-Kfz funktioniert nur für Fahrzeuge, deren Zulassungsbescheinigung Teil II (der graue Fahrzeugbrief) nach dem 1. Januar 2018 ausgestellt wurde. Ältere Fahrzeuge mit Papieren aus der Zeit davor sind vom Online-Verfahren ausgeschlossen. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug kauft, sollte das Ausstellungsdatum des Fahrzeugbriefs deshalb als erstes prüfen.

Ein weiterer Punkt, der oft übersehen wird: Nicht jede Zulassungsbehörde bietet alle i-Kfz-Vorgänge an. Das KBA empfiehlt ausdrücklich, die Verfügbarkeit über das i-Kfz-Dashboard zu prüfen, bevor man mit dem Antrag beginnt. Wer das überspringt, landet möglicherweise mitten im Prozess vor einer Fehlermeldung.

Welche Dokumente brauchen Sie für die Online-Zulassung?

Das KBA nennt vier Kernelemente, die Sie für den i-Kfz-Antrag bereithalten müssen. Fehlt eines davon, bricht der Antrag ab — und Sie stehen wieder am Anfang.

  • Fahrzeugpapiere mit Sicherheitscodes: Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II; auf beiden sind maschinenlesbare Sicherheitscodes aufgedruckt, die das System zur Verifikation abfragt.
  • eVB-Nummer: Die 7-stellige elektronische Versicherungsbestätigung Ihrer Kfz-Versicherung. Wichtig: Die Buchstaben O und I kommen in einer eVB nicht vor — sie sind ausgeschlossen, damit sie nicht mit den Ziffern 0 und 1 verwechselt werden. Beantragung kostenlos, online meist in unter 5 Minuten.
  • HU-Nachweis: Ein gültiger Hauptuntersuchungsnachweis (§ 29 StVZO). Ohne aktuelle HU ist keine Zulassung möglich — weder online noch am Schalter.
  • IBAN: Die Behördengebühr wird per Lastschrift eingezogen. Die Gebühr liegt je nach Bundesland bei 25–35 € und fällt unabhängig davon an, ob Sie i-Kfz oder den Behördentermin nutzen.
"Aus der Praxis bei DeutschlandZulassung: Der häufigste Stolperstein ist die fehlende oder abgelaufene eVB-Nummer — gefolgt von Fahrzeugpapieren, die vor 2018 ausgestellt wurden und damit i-Kfz von vornherein ausschließen."

Wie läuft die Kfz-Zulassung online Schritt für Schritt ab?

Der Ablauf folgt einer klaren Reihenfolge, die das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) so beschreibt: Portal der zuständigen Behörde aufrufen, Identität nachweisen, Online-Antrag ausfüllen. In der Praxis gliedert sich das in fünf konkrete Schritte — die Sie weiter unten im Detail finden. Wichtig vorab: Der Identitätsnachweis läuft über die BundID, die das KBA ausdrücklich als ersten Schritt im i-Kfz-Prozess nennt. Dafür brauchen Sie entweder einen eID-fähigen Personalausweis mit aktivierter Online-Funktion und der zugehörigen PIN — oder einen QR-Code, den Sie vorab bei der Zulassungsstelle abholen müssen. Letzteres bedeutet: ein Behördengang, bevor der Online-Weg überhaupt startet.

Stellen Sie sich vor: Thomas aus Frankfurt kauft einen gebrauchten Audi A4, Baujahr 2020, Zulassungsbescheinigung Teil II von 2021. Er hat einen eID-Ausweis, die eVB liegt vor, die HU ist frisch. Thomas ruft das i-Kfz-Portal seiner Zulassungsbehörde auf, meldet sich per BundID an, gibt die Sicherheitscodes aus seinen Fahrzeugpapieren ein, trägt die eVB-Nummer ein und gibt seine IBAN für die Lastschrift an. Nach erfolgreicher Prüfung stellt das System vorläufige Zulassungsdokumente bereit — die er ausdruckt und sofort nutzen kann. Die physischen Kennzeichen muss er sich selbst bei einer Prägestelle besorgen oder bestellen.

Genau hier liegt ein praktischer Nachteil von i-Kfz: Die Schilder kommen nicht automatisch. Sie müssen eine Prägestelle aufsuchen oder separat beauftragen — mit zusätzlichen Kosten und einem weiteren Weg.

Was kostet die Online-Zulassung — und wo liegen die Unterschiede?

Die Behördengebühr für eine Kfz-Zulassung liegt bundesweit bei 25–35 €, je nach Zulassungsbezirk. Diese Gebühr fällt immer an — egal ob Sie i-Kfz nutzen, einen Behördentermin wahrnehmen oder einen Komplettservice beauftragen. Die i-Kfz-App selbst ist kostenlos; die Zulassung als solche ist es nicht.

Dazu kommen die Kosten für die Kennzeichenschilder. Bei einer Prägestelle vor Ort zahlen Sie typisch 15–25 €, oft mit Wartezeit. Wer ein Wunschkennzeichen möchte, muss es zusätzlich reservieren — das kostet je nach Bundesland weitere 10–15 €.

Was kostet die Online-Zulassung — und wo liegen die Unterschiede?
Weg Behördengebühr Schilder Termin / Wege
i-Kfz (selbst) 25–35 € (per Lastschrift) Separat bei Prägestelle (15–25 €) Kein Behördentermin, aber Prägestellen-Weg
Behördentermin 25–35 € Vor Ort oder separat (15–25 €) Termin nötig, oft Wochen Vorlauf in Großstädten
DeutschlandZulassung In Festpreis enthalten Prägung + DHL-Versand inklusive Kein Termin, kein Weg, alles aus einer Hand

Die Kosten variieren leicht je nach Bundesland — in Bayern und Baden-Württemberg liegen die Behördengebühren typisch am unteren Ende, in Berlin und Hamburg am oberen. Wer in einer Großstadt lebt, kennt das Problem: Termine bei der Zulassungsstelle sind oft erst Wochen später verfügbar. Werktags-Öffnungszeiten tun ihr Übriges.

Wann schlägt i-Kfz fehl — und was dann?

i-Kfz ist kein Allheilmittel. Es gibt klare Situationen, in denen der Online-Weg nicht funktioniert:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II wurde vor dem 1. Januar 2018 ausgestellt — kein i-Kfz möglich.
  • Kein eID-fähiger Personalausweis vorhanden oder Online-Funktion nicht aktiviert — ohne QR-Code von der Behörde geht nichts.
  • Die zuständige Zulassungsbehörde bietet den gewünschten Vorgang (z. B. Neuzulassung mit neuem Kennzeichen) nicht über i-Kfz an.
  • Fahrzeug hat eine ausländische Zulassung — i-Kfz deckt das in der Regel nicht ab.
  • Technische Probleme im Portal der Behörde — keine Seltenheit, besonders an Montagvormittagen.

Klingt nach vielen Hürden? Sind es auch. In der Praxis scheitern viele Halter an der Kombination aus alten Fahrzeugpapieren und fehlendem eID-Setup — beides lässt sich nicht kurzfristig lösen. Wer schnell ans Ziel kommen will, ist mit einem Komplettservice besser bedient; nach § 6 FZV ist die Zulassung auch durch Bevollmächtigte möglich.

Fazit

Die Kfz-Zulassung online per i-Kfz funktioniert — aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Fahrzeugpapiere nach 2018, eID-Ausweis, gültige eVB und HU: Fehlt eines dieser vier Elemente, ist der Online-Weg versperrt. Die Behördengebühr von 25–35 € fällt in jedem Fall an; Schilder müssen bei i-Kfz separat organisiert werden.

Ihr nächster Schritt: Prüfen Sie zuerst das Ausstellungsdatum Ihres Fahrzeugbriefs. Liegt es nach dem 1. Januar 2018 und haben Sie einen eID-Ausweis, starten Sie direkt über das i-Kfz-Portal Ihrer Behörde. Fehlt eine Voraussetzung — oder wollen Sie einfach keinen weiteren Weg auf sich nehmen — übernimmt DeutschlandZulassung die komplette Anmeldung inklusive Schilderprägung und DHL-Versand: Dokumente hochladen, fertig.

Häufige Fragen

Was brauche ich für die Kfz-Zulassung online per i-Kfz? +

Sie benötigen die Fahrzeugpapiere mit Sicherheitscodes, eine 7-stellige eVB-Nummer, einen gültigen HU-Nachweis und Ihre IBAN. Außerdem muss Ihre Zulassungsbescheinigung Teil II nach dem 1. Januar 2018 ausgestellt worden sein.

Wie weise ich meine Identität bei i-Kfz nach? +

Über die BundID — entweder mit einem eID-fähigen Personalausweis und aktivierter Online-Funktion oder mit einem QR-Code, den Sie vorab bei der Zulassungsstelle abholen müssen.

Was kostet die Online-Zulassung per i-Kfz? +

Die Behördengebühr liegt je nach Bundesland bei 25–35 € und wird per Lastschrift eingezogen. Die i-Kfz-App ist kostenlos, die Zulassung selbst aber nicht. Schilder müssen separat bei einer Prägestelle bestellt werden.

Wann funktioniert i-Kfz nicht? +

Wenn Ihre Zulassungsbescheinigung Teil II vor dem 1. Januar 2018 ausgestellt wurde, kein eID-Ausweis vorhanden ist oder die zuständige Behörde den Vorgang nicht online anbietet. In diesen Fällen ist ein Komplettservice die schnellere Alternative.

Wie lange dauert die Online-Zulassung per i-Kfz? +

Der Antrag selbst dauert meist 15–30 Minuten. Nach erfolgreicher Prüfung stellt das System vorläufige Zulassungsdokumente bereit, die Sie sofort ausdrucken und nutzen können.

Bekomme ich bei i-Kfz auch die Kennzeichenschilder? +

Nein. Bei i-Kfz müssen Sie die Schilder separat bei einer Prägestelle bestellen oder abholen — das bedeutet einen zusätzlichen Weg und Kosten von typisch 15–25 €.

DeutschlandZulassung

Die Anmeldung läuft ohne Behördentermin.

Angaben online erfassen, digital per Ausweis und Smartphone unterschreiben. Den Antrag reichen wir bei Ihrer Zulassungsstelle ein, Papiere und geprägte Kennzeichen kommen zu Ihnen nach Hause.

ab 109,90 €

Endpreis inklusive aller Behördengebühren

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Quellen

  1. [1] Internetbasierte Fahrzeugzulassung - i-Kfz - Kraftfahrt-Bundesamt · Kraftfahrt-Bundesamt
  2. [2] i-Kfz - BMV · Bundesministerium für Digitales und Verkehr
  3. [3] Internetbasierte Fahrzeugzulassung: So funktioniert i-Kfz · Bundesministerium für Digitales und Verkehr
  4. [4] Digitaler Fahrzeugschein für Betriebe per QR-Code vereinfacht - KBA · Kraftfahrt-Bundesamt