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Auto ummelden 2026: Guide für Umzug & Halterwechsel
Ummeldung Komplett-Ratgeber

Auto ummelden 2026: Guide für Umzug & Halterwechsel

Kurz gesagt

Wer umzieht oder ein Auto übernimmt, muss die Änderung nach § 15 FZV unverzüglich melden — eine feste 14-Tage-Frist steht dort nicht. Das bisherige Kennzeichen dürfen Sie seit 2015 bundesweit mitnehmen. DeutschlandZulassung übernimmt die Ummeldung digital, samt Schilderprägung und Versand, ohne Termin bei der Zulassungsstelle.

Redaktion DeutschlandZulassung Aktualisiert: 16. September 2026 7 Min Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Auto ummelden — wann genau muss das passieren?

Sie haben gerade die Schlüssel für ein gebrauchtes Auto bekommen oder sind letzte Woche in eine neue Stadt gezogen — und jetzt liegt der Fahrzeugschein vor Ihnen? Dann sind Sie hier richtig. Dieser Guide erklärt Ihnen Schritt für Schritt, was zu tun ist, welche Unterlagen Sie brauchen und wo die häufigsten Stolpersteine lauern. Und wenn Sie keine Zeit für Behördengänge haben: DeutschlandZulassung erledigt die Ummeldung digital für Sie, inklusive neuer Schilder per Post.

Welche Unterlagen brauche ich für die Ummeldung?

Die benötigten Dokumente hängen davon ab, ob Sie nach einem Umzug oder nach einem Halterwechsel ummelden. Beide Fälle haben eine gemeinsame Basis — und jeweils eigene Zusatz-Anforderungen.

Für die Ummeldung nach Umzug benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung
  • Aktuelle eVB-Nummer Ihrer Kfz-Versicherung (7-stellig alphanumerisch)
  • HU-Nachweis (Hauptuntersuchungsplakette oder Prüfbericht)
  • Ggf. Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief), wenn das Kennzeichen wechselt

Für die Ummeldung nach Halterwechsel kommen hinzu:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II — beide mit Sicherheitscodes, sofern nach 01.01.2018 ausgestellt
  • eVB-Nummer des neuen Halters
  • Gültiger HU-Nachweis
  • Personalausweis des neuen Halters

Ein Klassiker in der Praxis: Der Verkäufer übergibt das Fahrzeug, aber der Fahrzeugbrief (Teil II) fehlt oder ist nicht unterschrieben. Ohne Teil II läuft beim Halterwechsel nichts — weder vor Ort noch online. Prüfen Sie das vor der Übergabe.

"Aus der Praxis bei DeutschlandZulassung: Der häufigste Stolperstein beim Halterwechsel ist eine fehlende oder falsch ausgefüllte Zulassungsbescheinigung Teil II — wer das vor der Fahrzeugübergabe prüft, spart sich einen zweiten Behördengang."

Was kostet die Ummeldung — und was zahle ich wirklich?

Die amtlichen Gebühren für eine Ummeldung variieren je nach Bundesland und Vorgang. Als Orientierung: In Bayern und Baden-Württemberg liegen die Behördengebühren typisch am unteren Ende, in Berlin und Hamburg am oberen. Für eine Ummeldung ohne Kennzeichenwechsel bewegen sich die reinen Behördengebühren meist zwischen 12 und 30 Euro.

Was kostet die Ummeldung — und was zahle ich wirklich?
Vorgang Behördengebühr (ca.) Zusatzkosten
Ummeldung nach Umzug (Kennzeichen bleibt) 12–20 € Ggf. neue Schilder 15–25 € vor Ort
Ummeldung nach Umzug (Kennzeichen wechselt) 20–35 € Neue Schilder 15–25 € vor Ort
Halterwechsel / Ummeldung 20–35 € Neue Schilder 15–25 € vor Ort
Wunschkennzeichen (Reservierung) 10–15 € Zusätzlich zur Ummeldungsgebühr

Wichtig: Wer die Ummeldung selbst erledigt, zahlt nur die Behördengebühr — dazu kommen aber Schilder (falls nötig), Fahrtkosten und vor allem Zeit. Termine in Großstädten wie Berlin oder Hamburg sind oft erst nach mehreren Wochen verfügbar. DeutschlandZulassung übernimmt die komplette Ummeldung zu einem Festpreis, in dem die Behördengebühr bereits enthalten ist — inklusive Schilderprägung und DHL-Versand. Den genauen Betrag zeigt der Kasten am Seitenende.

Kann ich mein Kennzeichen beim Umzug behalten?

Ja — und das ist seit 2015 bundesweit möglich. Die sogenannte Kennzeichenmitnahme erlaubt es Ihnen, Ihr bisheriges Kennzeichen auch nach einem Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk zu behalten. Grundlage ist § 15 FZV. Sie müssen also nicht zwingend neue Schilder bestellen, nur weil Sie von München nach Hamburg ziehen.

Stellen Sie sich vor: Familie Müller zieht von Stuttgart nach Frankfurt. Ihr Audi A4 trägt das Kennzeichen S-MU 1234. Dank Kennzeichenmitnahme darf das Stuttgarter Kennzeichen bleiben — das Fahrzeug wird in Frankfurt auf die neue Adresse umgeschrieben, ohne dass neue Schilder nötig sind. Die Zulassungsbescheinigung Teil I erhält die neue Adresse, das Kennzeichen bleibt identisch.

Möchten Sie hingegen ein neues Kennzeichen — zum Beispiel mit dem Kürzel Ihrer neuen Stadt — fallen die üblichen Gebühren für neue Schilder an. Ein Wunschkennzeichen können Sie vorab online reservieren.

Wie funktioniert die Online-Ummeldung per i-Kfz?

Die internetbasierte Fahrzeugzulassung (i-Kfz) ermöglicht die Ummeldung digital — ohne Behördentermin. Laut Kraftfahrt-Bundesamt wird dabei ein Online-Antrag über das Portal der zuständigen Zulassungsbehörde gestellt; die Identität muss digital nachgewiesen werden. Das klingt einfach. In der Praxis gibt es aber mehrere Hürden.

Was Sie für i-Kfz brauchen:

  • Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID)
  • AusweisApp auf Smartphone oder PC
  • Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II mit Sicherheitscodes — diese wurden erst ab 01.01.2018 eingeführt; ältere Fahrzeugpapiere haben keine Codes
  • Gültige eVB-Nummer
  • Gültiger HU-Nachweis

Wer keinen eID-fähigen Ausweis hat, muss zunächst zur Zulassungsstelle, um einen QR-Code abzuholen — das ist ein zusätzlicher Behördengang, bevor die Online-Ummeldung überhaupt starten kann. Außerdem: i-Kfz ist nicht überall verfügbar. Der Dienst muss von der jeweiligen Zulassungsbehörde freigeschaltet sein — das ist noch nicht in allen Gemeinden der Fall.

Nach erfolgreicher Online-Ummeldung können Sie laut KBA mit vorläufigen Zulassungsdokumenten sofort fahren, bevor die endgültigen Unterlagen per Post eintreffen. Die Behördengebühren bei i-Kfz sind identisch zum Behördentermin — die App-Nutzung ist kostenlos, die Zulassung selbst nicht.

Und die Schilder? Bei i-Kfz müssen Sie diese selbst bei einer Prägestelle bestellen oder abholen — das bedeutet einen weiteren Weg und zusätzliche Kosten. Wer das vermeiden will, ist mit einem Komplettdienst besser bedient.

Was passiert, wenn ich die Ummeldung vergesse oder zu spät mache?

Eine feste Ummeldungsfrist gibt es nicht — das ist das häufigste Missverständnis. § 15 Abs. 4 FZV verlangt, die neue Anschrift unverzüglich mitzuteilen, also ohne schuldhaftes Zögern. Die zwei Wochen, die oft genannt werden, sind die Meldefrist beim Einwohnermeldeamt nach § 17 BMG und gelten nicht für das Fahrzeug. Praktisch heißt das: gleich nach dem Ummelden der eigenen Anschrift auch das Auto anpassen.

Was passiert, wenn ich die Ummeldung vergesse oder zu spät mache?
Verzug Bußgeld (typisch) Hinweis
Bis wenige Tage 10–20 € Je nach Bundesland und Ermessen
Mehrere Wochen 20–40 € Häufigster Bereich in der Praxis
Besondere Härtefälle bis 75 € Selten, bei wiederholtem Verstoß

Wichtig: Der Versicherungsschutz endet nicht automatisch, weil Sie die Ummeldung vergessen haben. Die Halterhaftung bleibt bestehen. Aber: Bei einem Unfall kann die fehlende Ummeldung zu Komplikationen bei der Schadensregulierung führen — das Risiko lohnt sich nicht.

Marco aus Berlin kauft einen gebrauchten VW Golf in Hamburg. Er fährt das Auto nach Berlin, meldet sich beim Einwohnermeldeamt an — und vergisst die Ummeldung beim Straßenverkehrsamt. Drei Wochen später flattert ein Bußgeldbescheid ins Haus. 30 Euro und ein unangenehmes Behördenschreiben. Wäre vermeidbar gewesen.

Halterwechsel ummelden — was ist der Unterschied zum Umzug?

Beim Halterwechsel wechselt das Fahrzeug den Eigentümer — das ist rechtlich ein anderer Vorgang als die Ummeldung nach Umzug, auch wenn das Verfahren an der Zulassungsstelle ähnlich abläuft. Der neue Halter muss das Fahrzeug auf seinen Namen und seine Adresse ummelden. Eine gesetzlich festgelegte Frist gibt es beim Halterwechsel nicht — in der Praxis gilt: so schnell wie möglich, da der alte Halter bis zur Ummeldung haftbar bleibt.

Der entscheidende Unterschied liegt in den Unterlagen: Beim Halterwechsel werden zwingend beide Teile der Zulassungsbescheinigung benötigt — Teil I und Teil II. Für die Online-Variante via i-Kfz müssen beide Dokumente Sicherheitscodes tragen, die erst seit 01.01.2018 ausgestellt werden. Ältere Fahrzeuge scheiden damit für die Online-Ummeldung aus.

Außerdem braucht der neue Halter eine eigene eVB-Nummer — die Versicherung des Vorbesitzers gilt nicht weiter. Die eVB-Nummer ist 7 Zeichen lang, kostenlos bei Ihrer Versicherung erhältlich und in der Regel in unter 5 Minuten online abrufbar. Die Buchstaben O und I kommen darin nicht vor, um Verwechslungen mit den Ziffern 0 und 1 zu vermeiden.

Fazit

Auto ummelden ist kein Hexenwerk — aber die Fristen und Unterlagen müssen stimmen. Die Mitteilung ist unverzüglich fällig, eine starre 14-Tage-Frist steht nicht in der FZV. Beim Halterwechsel zählt jeder Tag. Kennzeichen können seit 2015 bundesweit mitgenommen werden. Und i-Kfz funktioniert nur, wenn Ihre Papiere nach 01.01.2018 ausgestellt wurden und Ihre Zulassungsbehörde den Dienst freigeschaltet hat.

Ihr nächster Schritt: Mit DeutschlandZulassung übernehmen wir die komplette Ummeldung — inklusive Schilderprägung und DHL-Versand direkt zu Ihnen nach Hause. Sie laden Ihre Dokumente hoch, wir kümmern uns um den Rest. Den Festpreis, in dem die Behördengebühr bereits enthalten ist, sehen Sie im Kasten am Seitenende.

Häufige Fragen

Wie lange habe ich nach einem Umzug Zeit, mein Auto umzumelden? +

§ 15 Abs. 4 FZV verlangt die Mitteilung unverzüglich — ohne schuldhaftes Zögern, nicht innerhalb einer starren Tagesfrist. Erledigen Sie es am besten gleich nach der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt. Wer es liegen lässt, riskiert ein Bußgeld von typisch 10–40 €.

Was brauche ich für die Ummeldung nach einem Halterwechsel? +

Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II (mit Sicherheitscodes, falls nach 01.01.2018 ausgestellt), eVB-Nummer des neuen Halters, gültiger HU-Nachweis und Personalausweis des neuen Halters.

Kann ich mein altes Kennzeichen beim Umzug behalten? +

Ja. Seit 2015 ist die Kennzeichenmitnahme bundesweit möglich — auch über Zulassungsbezirksgrenzen hinweg. Grundlage ist § 15 FZV. Neue Schilder sind dann nicht nötig.

Wie funktioniert die Online-Ummeldung per i-Kfz? +

Über das Portal der zuständigen Zulassungsbehörde, mit eID-Ausweis, AusweisApp und Sicherheitscodes aus den Fahrzeugpapieren. Voraussetzung: Papiere ab 01.01.2018 und freigeschaltete Behörde.

Was kostet die Ummeldung beim Halterwechsel? +

Die Behördengebühr liegt je nach Bundesland bei ca. 20–35 €. Dazu kommen ggf. neue Schilder (15–25 € vor Ort). In Bayern und Baden-Württemberg sind die Gebühren typisch am niedrigsten.

Verliere ich meinen Versicherungsschutz, wenn ich die Ummeldung vergesse? +

Nein, der Versicherungsschutz endet nicht automatisch. Die Halterhaftung bleibt bestehen. Bei einem Unfall kann die fehlende Ummeldung aber zu Komplikationen bei der Schadensregulierung führen.

Warum funktioniert i-Kfz nicht mit meinen alten Fahrzeugpapieren? +

Sicherheitscodes in der Zulassungsbescheinigung Teil II wurden erst ab 01.01.2018 eingeführt. Ältere Dokumente haben keine Codes — eine Online-Ummeldung per i-Kfz ist dann nicht möglich.

DeutschlandZulassung

Die Ummeldung läuft ohne Behördentermin.

Angaben online erfassen, digital per Ausweis und Smartphone unterschreiben, Antrag elektronisch bei Ihrer Zulassungsstelle. Neue Papiere kommen per Post, auf Wunsch auch die geprägten Schilder.

ab 109,90 €

Endpreis inklusive aller Behördengebühren

Fahrzeug ummelden

Quellen

  1. [1] Internetbasierte Fahrzeugzulassung - i-Kfz · Kraftfahrt-Bundesamt
  2. [2] Internetbasierte Fahrzeugzulassung: So funktioniert „i-Kfz“ · Bundesministerium für Digitales und Verkehr
  3. [3] Halterwechsel: Auto ummelden - Infos zu Unterlagen, Kosten & Co. · Württembergische